Über

Der Blog befindet sich noch im Aufbau. Die Idee dahinter ist zunächst ein ganzer Haufen an niedergeschriebenen Gedanken, entstanden in vielen Gesprächen und Diskussionen. Texte, die nicht gut genug ausgearbeitet für richtige Veröffentlichungen, aber inhaltlich hoffentlich dennoch zum Lesen nicht zu unbedeutend sind. Grob wird sich der Inhalt um die Krisen und Konflikte der gegenwärtigen Gesellschaft drehen. Dabei soll jedoch nicht nur zum widerholten Male die Misere durchgekaut werden, sondern der Blick auf die bestehenden Potentiale emanzipatorischer Bewegung gelegt werden. Die Frage „Was tun?“ wird dabei aus der besonderen Perspektive gestellt, dass sie sich auf die Bedingungen der Möglichkeit einer befreiten Gesellschaft anwendet. „Was wäre mindestens zu tun?“ lautet die Frage gewissermaßen, jedoch wird ein starrer Blick auf das Utopische grundsätzlich kritisiert und damit jedes dogmatische Auspinseln der Zukunft unterlassen.

Grundsätzlich ließe sich der Versuch der hier dargestellten Überlegungen so darstellen: In einer umfassenden Grundsatzdiskussion sollen die Krisen und Konflikte der heutigen Zeit auf Grundlage einer radikal neu eingerichteten Gesellschaftsform behoben werden. So wird die ökologische Krise, die patriarchale Gewalt, die allgegenwärtige Armut und soziale Unsicherheit, die Wohnungsnot, die Unterlassung von Seenotrettung und vieles mehr nicht als Separates diskutiert, sondern in einer neu verfassten Gesellschaft, der Weltcommune zu bewältigen sein. Da sich die Weltcommune, wie sie hier umrissen wird, nur als vernünftige und frei Vereinigung von Individuen gestalten ließe, sind die hier veröffentlichten Beiträge bloßer Diskussionsbeitrag im Prozess weltweiter Solidarität. Die Debatte steht jedem Menschen offen, jeder in seiner bloßen Existenz als Mensch kann Teil der Weltcommune werden, welche bereits zu entstehen beginnt, wenn sich Menschen mit dem Willen zur Bildung dieser in einen kooperativen Aushandlungsprozess begeben.

Einen Überblick über die Blogstruktur und einige allgemeine Gedanken finden sich hier.

Alles weitere klärt sich hoffentlich in den Beiträgen selbst. Bei Fragen, Kritik, Kommentaren und Sonstigem, schreibt doch eine Mail über das Kontaktformular oder an @autonomieplan auf Twitter.

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten